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Warum Kastrationen?

Nebenstehende Grafik beantwortet diese Frage eigentlich bereits bildlich.

Nach wie vor ist es in Spanien Brauch, seinem Kind zu Geburtstag oder Weihnachten einen süssen Welpen zu schenken. Es vergeht wenig Zeit, bis der Welpe kein Welpe mehr ist und vielleicht nicht mehr ganz so süss, sondern anspruchsvoll und rotzig - wie ein Teenager. Wenn dieser Tag gekommen ist, wird die Tür geöffnet und der Hund vertrieben und seinem Schicksal überlassen. Dadurch findet eine unkontrollierte Vermehrung statt, die nur noch durch systematische Kastrationen aufgehalten und gemindert werden kann.  Die Jägerschaft steuert ebenfalls ihren Teil zur Vermehrung bei, werden jährlich zig-tausend Galgos und Podencos gezüchtet für die Jagd. Die, welche nach der Jagd nicht unter abartigsten Methoden getötet werden und es schaffen, ihren Besitzern zu entkommen vermehren sich ebenfalls weiter.... ein Kreislauf, welcher kaum noch unterbrochen werden kann. Kastrationen sind in Ländern wie Spanien der einzige Weg weiteres Tierleid zu verhindern.

 

Wehalb aber sollen wir helfen? Ist doch nicht das Problem der schweizer Bevölkerung? - Stimmt ist es nicht, aber wir können die Frage auch anders stellen - wesalb sollen nicht wir helfen? Osuna hat eine Arbeitslosenquote von ca. 70% und der Grossteil der Bevölkerung kann oder wird sich keine Kosten für eine Kastration leisten - stimmt, ist auch nicht unser Problem. Grundsätzlich geht es aber einer Tierschutzorganisation in erster Linie um das Wohlbefinden der Tiere, um Tierliebe, welche halt nicht an der Grenze Halt macht. Es ist nämlich auch nicht das Problem und die Schuld der Tiere, dass ihre Lebenssituation in vielen Ländern miserabel ist. Der Ursprung allen Übels ist und bleibt der Mensch. Deshalb ist auch die Aufklärung der Bevölkerung wichig, welche durch unsere Tierschützerinnen vor Ort immer wieder wahrgenommen wird an Informationsständen oder auch Schulbesuchen. Aber ein Umdenken geht nur langsam von statten, braucht Zeit und Geduld - und hoffentlich, eines Tages wird es Früchte tragen. In dieser ganzen Zeit sind da aber Tiere, die medizinisch versorgt werden müssen, die ein Leben in Sicherheit leben möchten, umsorgt und geliebt werden wollen. Davor möchten wir unsere Augen nicht verschliessen und das ist die Motivation, welche uns jeden Tag aufs Neue antreibt weiterzumachen.

 

Wie können Sie helfen?

Übernehmen Sie die Kosten für eine Kastration von Fr. 60.00. Mit einem relativ kleinen Betrag verhindern Sie sehr viel Tierleid (siehe obige Grafik).

Vergleichszahlen Schweiz: Kastration Rüden ca. Fr. 200.00-Fr. 300.00 / Hündinnen Fr. 400.00-Fr. 700.00

 

Quellennachweis Grafik: www.tierschutzshop.de/futter-und-kastrationsaktion